Berichte aus Südafrika u.a.
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Hausarbeit: Aids in Südafrika - Eine Folge politischen Versagens? "A recent survey conducted by UNISA at the Daimler Chrysler plant in East London, found that 18 percent of the 498 workers questioned believed that having sex with a virgin would cure HIV/AIDS.” Das Umfrageergebnis der University of South Africa (UNISA) zeigt nur eines von vielen skandalösen Beispielen der südafrikanischen Aids-Problematik. Obwohl Südafrika mit einem Bruttoinlandsprodukt von 254.992 Millionen US Dollar der Wirtschaftsprimus Afrikas ist, schafft es die Regierung seit Jahren nicht die Aids-Pandemie einzudämmen. Ganz im Gegenteil: UNAIDS weist in ihrem Report On The Global AIDS Epidemic von 2006 Südafrika als einzigem Sub-Sahara-Staat einem deutlichen Anstieg der HIV-Verbreitung aus. Immer wieder wird die südafrikanische Regierung von Entwicklungshelfern, ausländischen Politikern und Ärzten für seine Aids-Politik gescholten. Zu Recht? Ist die Aids-Pandemie in Südafrika eine Folge politischen Versagens? |
aidsinsuedafrika08.pdf |
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Aktueller Flyer der Weltweiten Initiative zur Projektarbeit an der Ethembeni-School (2008). |
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Mein elfter Bericht und letzter Bericht aus Südafrika (November 2007): Wenn ich nun zurückdenke, was alles in den letzten eineinhalb Monaten in Südafrika passiert ist, dann würde die Hälfte davon schon einen Bericht füllen. Das möchte ich euch nicht alles zumuten. Deshalb versuche ich mich kurz zu fassen. Versprechen kann ich es nicht. Dafür gibt es dieses Mal einen optischen Stilbruch und eine Überdosis Bilder, aber auch ihr müsst merken, dass Südafrika Spuren hinterlassen hat... | bericht0711.pdf |
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Mein zehnter Bericht aus Südafrika (Juli 2007): Es wäre der perfekte Anfang für einen Film. Zwei junge Studenten in spe stehen mit ihren großen Reiserucksäcken an einer einsamen Tankstelle, deren Zapfsäulen jeder Sägewerkarbeiter an einer Hand abzählen könnte. Umgeben von Feldern und Brachland – soweit das Auge reicht. Sand weht von der einen Straßenseite auf die andere und eine leere Cola Dose rollt etappenweise die Straße entlang... |
bericht0707.pdf |
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Mein neunter Bericht aus Südafrika (Juni 2007): Seit 1996 haben die südafrikanischen Lehrer keine nennenswerte Gehaltserhöhung (mehr als zwei Prozent über der jährlichen Inflation) gehabt. Als sich dann das Parlament Mitte Mai eine Gehaltserhöhung von 57% genehmigte, lief das Fass über. Die „Mail and Guardian“ fragte sarkastisch wem die Politiker dienen würden: Dem Staat oder sich selbst? |
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Mein achter Bericht aus Südafrika (Mai 2007): "Um euch jeglicher Illusionen zu berauben: Ja, auch in Südafrika gibt es einen Winter! Schnee und Frost habe ich zwar noch nicht erlebt, aber ein Kältetief (gefühlt: schlimmster Sorte) hat KwaZulu-Natal Mitte Mai heimgesucht: In den Nächten sind die Temperaturen auf 2 bis 3°C gefallen und selbst vormittags in der Schule zeigte das Thermometer nur magere 9°C an. Ja, auch das ist Afrika!" |
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Mein siebter Bericht aus Südafrika (April 2007): "Moshanyana und eine Hyäne stehen sich von Angesicht zu Angesicht gegenüber, wie bei einem Duell. Moshanyanas Hände zittern, langsam werden seine Arme lahm. Entkräftet sinken sie herab und mit ihnen der Ast, den er sich über den Kopf gehalten hat. Die Hyäne fletscht ihre Zähne und kommt auf den Jungen zu. Moshanyana sammelt alle seine Kräfte und hebt schnell den Ast wieder hoch. Verdutzt bleibt die Hyäne stehen, neigt verwundert ihren Kopf, weiß nicht, was sie von dem Lebewesen halten soll..." |
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Mein sechster Bericht aus Südafrika (März 2007): „Einst, vor langer Zeit, als die weißen Leute nach Afrika kamen, gingen sie zu dem schwarzen Mann. Sie setzten den schwarzen Mann auf einen Drehstuhl. Sie fesselten ihn mit Gurten an den Stuhl und drehten ihn. Schnell, schneller und immer schneller. Dann fragten sie den schwarzen Mann welches Land sich die weißen Siedler nehmen dürften. Der schwarze Mann hob seinen Arm um zu zeigen und die weißen Männer gaben dem Drehstuhl noch einen Schubs, damit er sich noch schneller drehte.“ |
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Mein fünfter Bericht aus Südafrika (Februar 2007): "Dort wo eigentlich der kleine Bildschirm des satelliten-gestützten Navigationssystems, der CD-Wechsler oder das Autoradio sitzen sollte, liegt ein Set Schraubenschlüssel. Überlebenswichtig ist übertrieben, aber ohne dieses Set wäre unser Old-School Bus – im wahrsten Sinne des Wortes – schon mehrfach liegen geblieben..." |
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"Behinderungen gelten hier als Strafe Gottes" Zeitungsartikel aus den Kieler Nachrichten vom 30.Januar 2007 | kn300107.jpg |
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"Kronshagener arbeitet ein Jahr als Zivi bei den Zulus" Zeitungsartikel aus den Kieler Nachrichten vom 20.Januar 2007 | kn200107.jpg |
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Mein vierter Bericht aus Südafrika (Januar 2007): „This is Zola and ya listening to 94.0 East Coast Radio.” Kwaito, eine Mischung aus langsamen House-Beats und Reggae-Rhythmen dröhnt aus Lautsprechern des mit bunter Airbrush-Lackierung, Heckspoiler und silberverchromten Felgen getunten Taxis. „In God and our Driver we trust“, prangt in großen Buchstaben an der schwarz getönten Heckscheibe. Der Fahrer wirft den glimmenden Stummel einer gerollten Telefonbuchseite auf den Boden, bevor er in das Minibus-Taxi steigt und den Motor startet. Es riecht süßlich, nach Dagga, nach „Durban Poison“, dem hiesigen Marihuana." |
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Von der Touristenmeile an der Victoria &
Alfred Waterfront macht sich Sandile auf den Weg zum Station Deck, zum
Taxistand... (Mein Artikel bei neon: |
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Mein dritter Bericht aus Südafrika (Dezember 2006): "Zur Hälfte heruntergebrannte Kerzen tauchen den Raum in ein gemütliches Licht. Es duftet nach Lebkuchen und Zimt. Plätzchen und Weihnachtskekse werden herumgereicht und aus dem Radio schallt Luis Armstrong's Evergreen “I’m Dreaming of a white Christmas“. Das Thermometer steht immer noch jenseits der 25°C Marke, während mit Papiersternen verzierte Palmenzweige den Weihnachtsbaum ersetzen. Die Kids im Streetwise Straßenkinder Shelter träumen bereits schlafend vom morgigen Weihnachten während wir einen europäischen Heiligabend feiern..." |
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Mein zweiter Bericht aus Südafrika (November 2006): "Die letzten Wochen an der Ethembeni Schule standen ganz im Zeichen des Examens (den Jahresabschlussprüfungen): Die Woche vor den Examen wurde als Studytime genutzt, was uns in unseren Aktionen mit den Kids schon sehr einschränkte, denn nachmittags hatten nun nur noch die Jüngsten frei und die Älteren waren ziemlich angespannt! Dann folgte die eigentliche Examenswoche, in der jeden Tag mehrere Arbeiten geschrieben wurden. Wir haben an ein paar Tagen Schüler beaufsichtigt und für die jüngeren Schüler zwei Weihnachtsfeiern organisiert. Obwohl die Weihnachtslieder, die Zuckergusskekse und das Basteln der Weihnachtskarten wirklich sehr weihnachtlich waren, wollte bei mir Anfang November bei 30°C Außentemperatur keine rechte Weihnachtsstimmung aufkommen..." |
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Mein erster Bericht aus Südafrika (Oktober 2006): "Warum ich 11.000 Kilometer reisen musste, um Europäer zu werden... 8:09 Uhr im Klassenraum W16 der Ricarda-Huch-Schule Kiel. Zwölf mehr oder wenige wache und wissenshungrige Schüler lauschen dem dozierenden Wipo-Lehrer: Europäische Union, Europarat, EU-Erweiterung, EZB und andere Schlagwörter fliegen durch die kalte miefige Luft des Zimmers. Europa war weit weg. In Straßburg. In Brüssel. Oder noch viel weiter weg. Schwirrte irgendwo in einer fernen Galaxie - aber nicht bei uns. 11.000 Kilometer südlich von unserem Raum in der Westzeile, ein paar Wochen und 18 Flugstunden später fühle ich mich nun plötzlich als Europäer..." |
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Flyer über meine Arbeit in Südafrika. (Juni 2006) |
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"Zulu büffeln für den Zivildienst" Zeitungsartikel aus den
Kieler Nachrichten vom 31.Mai 2006 von Torsten Müller: "Sanibonani". Für die Bedeutung dieses Wortes muss Jan-Hendrik von Zelewski gar nicht mehr im Lexikon nachschlagen. In der Sprache der Zulus heißt es "Seien Sie herzlich willkommen!". Ab 15. August wird der 19-jährige Kronshagener diese Begrüßung häufiger hören. Dann leistet er für ein Jahr seinen Zivildienst in Südafrika. "Ich fand es viel reizvoller, im Ausland zu arbeiten", sagt der Schüler, der jetzt gerade sein Abitur an der Kieler Ricarda-Huch-Schule gemacht hat. |
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